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28.10.2017

AUFBAUEND - ORF Serie

Ingenieur- und Baukultur sichtbar machen


 


 

 

 

 


 

 

 


 

Steiermark – Land der ZiviltechnikerInnen
Alles was uns an Infrastruktur umgibt, wurde
von ZiviltechnikerInnen geplant.
Leben, Wohnen, Arbeiten. Was immer wir tun,
wir sind umgeben von Bauwerken, die von
Ziviltechnikerinnen  und Ziviltechnikern entworfen,
geplant und gebaut wurden. AUFBAUEND beleuchtet
alle Aspekte des Bauens, vom Einfamilienhaus bis
zum Kraftwerk, von der Schule bis zur Autobahn.
Wir eröffnen den Horizont für gutes und  nachhaltiges
Bauen

 


 

 


 

Weitere Informationen

01.09.2017

AUFBAUEND ORF Steiermark - Abfallwirtschaft und Baustoffrecycling

Rohstoffe wiederzuverwerten und damit Ressourcen zu schonen ist gerade im rohstoffarmen Europa ein Gebot der Stunde. Im Bereich der Baumaterialien spielt das Recycling mittlerweile eine entscheidende Rolle.

In der aktuellen Ausgabe der Serie „AUFBAUEND“ in der Sendung „Steiermark heute“ geht es darum, welche Kompetenzen die heimischen ZiviltechnikerInnen als BeraterInnen und PlanerInnen bei der bestmöglichen Umsetzung solcher Wiederverwertungskreisläufe einbringen können. Die Planungskompetenz der ZiviltechnikerInnen ist auch ausschlaggebend dafür, dass Österreich die Vorgaben der EU bis 2020 einen Wiederverwertungsgrad bei Baurestmassen von 70 % zu erreichen, einhalten kann.

Weitere Informationen

12.05.2017

AUFBAUEND ORF Steiermark 2012


Hügellandhalle St. Margarethen

Kommunale Bauten im Zentrum
Viele Gemeinden haben mit Zersiedelungsproblemen zu kämpfen. Die Gemeinde St. Margarethen an der Raab investierte in gute Planung und schrieb einen EU-weiten Architekturwettbewerb aus. Daraus entstand die Hügellandhalle, die sich als Veranstaltungsraum perfekt in die Ortsstruktur einfügt und das Gemeindeleben verstärkt in das Zentrum verlagert. Das gesellschaftliche Leben sollte sich vermehrt im Ort abspielen. Das ist gelungen. Die Investition in höchste architektonische Qualität und die kluge Dimensionierung haben sich sichtlich ausgezahlt. Die Gewinner des Architekturwettbewerbs -- PL Architekten -- setzten auf ihre fachliche Planungskompetenz als Ziviltechniker und haben durch die Eingliederung des neuen Begegnungszentrums in das umliegende Hügelland in Form eines einladenden vorgelagerten Daches die regionale Identität weiterentwickelt. Das hört sich doch gut an. In Zusammenarbeit mit einem Akustiker gelang es, dass die Hügellandhalle wie ein perfekt abgestimmtes Musikinstrument klingt und technische Verstärker verzichten kann. Das Gesamtprojekt wurde mit dem "Steirischen Holzbaupreis" ausgezeichnet.

(2:44)


Koralmtunnel

Planerische Leistung von ZiviltechnikerInnen als Exportschlager
Der Koralmtunnel ist aktuell das größte Infrastruktur-Bauprojekt Österreichs. Um für eine wirtschaftlich und sicherheitstechnisch optimale Planung zu sorgen, ist eine genaue Kenntnis der geologischen Bedingungen vor Ort unabdingbar. Dass die österreichische Tunnelbautechnik weltweit führend ist, dafür sorgen die ZiviltechnikerInnen verschiedener Disziplinen -- vom Geologen bis zum Geotechnik -- mit ihrer fachlichen Kompetenz. Die Herausforderung im Tunnelbau liegt insbesondere in der soliden und exakten (Vor-)Planung in Kombination mit der flexiblen Umsetzung vor Ort -- als Reaktion auf örtlich unvorhersehbare Gegebenheiten. Die Tunnelbohrmaschine, die beim Bau des Koralmtunnels eingesetzt wird, wurde ebenfalls von ZiviltechnikerInnen mitentwickelt. Österreichischer Wissen im Bereich Tunnelbau ist eben ein Exportschlager.

(2:41)


Gemeindeübergreifende Platzgestaltung

Architektur schafft regionale Identität
Als vorbildlich ist die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der vier Hügelland-Gemeinden St. Margareten, Laßnitzhöhe, Kainbach und Vasoldsberg hinsichtlich der gemeinsamen Gestaltung ihrer Marktplätze zu bezeichnen.
Die Gemeinden verstehen sich als Tor zum Hügelland östlich von Graz und haben über einen ausgeschriebene Architekturwettbewerb nach einem Corporate Design gesucht, das die Gemeinsamkeiten der vier regionalen Marktplätze und die regionale Identität formgerecht umsetzt. Denn letztere hängt stark von der Gestaltung des öffentlichen Raumes ab. In Anlehnung an den skurrilen und einzigartigen Bau des 8-Eck-Stadls in Vasoldsberg schuf HoG Architektur in den Gemeinden nutzbare Begegnungsräume im öffentlichen Raum, die über die Gemeindegrenzen hinaus eine wichtige identitätsstiftenden und somit soziale Funktion erfüllen. Die Plätze werden überaus gut angenommen, denn dort findet das Leben statt.

(2:43)

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12.05.2017

AUFBAUEND ORF Steiermark 2016


A
UFBAUEND - Renovierung der Heiligengeist-Kapelle

Die Renovierung historischer Gebäude ist eine besondere Herausforderung für Architekten und Ziviltechniker. Denn neben den damit verbundenen technischen Herausforderungen steht dabei vor allem auch die Auseinandersetzung mit der kultur- und kunstgeschichtlichen Bedeutung eines Gebäudes und seines Standortes im Mittelpunkt.
Ein Beispiel für eine solche Aufgabenstellung ist die Heiligengeist-Kapelle in Bruck an der Mur, die heute mitten im Verkehrskreuzungsknoten am Südrand der Stadt liegt. Sie wurde vor mehr als 500 Jahren als Mahnmal zur Überwindung der sogenannten „Gottesplagen“ – Pest, Heuschrecken und Türkenbelagerung – errichtet. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie verschiedensten Zwecken gedient. Zuletzt auch als Wohnhaus: an einem, durch die Verkehrs- und Stadtentwicklung für Wohnzwecke kaum geeigneten Ort.
Auf Initiative des Theologen Philipp Harnoncourt und eines von ihm mit ins Leben gerufenen Fördervereins wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, mit dem Ziel, dem Gebäude wieder seine symbolische Bedeutung zurück zu geben. Das Siegerprojekt des Architekturbüros Stingl-Enge zeichnet sich durch seine Klarheit aus. Fenster, Portale und Fußboden, von denen man nicht mehr weiß, wie sie einst ausgesehen haben, werden durch zeitgenössische Vorschläge ersetzt. Die großen gotischen Portale werden bewusst untypisch mit Klarglas versehen und damit durchsichtig. Der Fußboden wandelt sich in eine Art hölzerne Wanne. Vor der Kapelle ist die Errichtung einer Skulptur geplant, die von der Luftansicht des Bauwerkes und des ihn umgebenden Schnellstraßenknotens inspiriert ist. Der Bauabschluss wird mit spätestens 2017 datiert.

(3:03)


AUFBAUEND - Architekturtage 2016

Die am Freitag, 27.5.2016, ausgestrahlte neue Folge der ORF-Serie „AUFBAUEND“ lieferte eine Vorschau auf die Architekturtage, die vom 2. – 4. Juni 2016 in der Steiermark stattfinden werden. Das Haus der Architektur koordiniert dafür ein umfangreiches Diskussions- und Tourenprogramm: Los geht es bereits am 2. Juni mit Kurzpräsentationen steirischer ArchitektInnen und einem Eröffnungsfest im Haus der Architektur. Am 3. Juni kann man die „offenen Ateliers“ zahlreicher steirischer Architekturbüros besuchen bzw. am 4. Juni unter einer Vielzahl an geführten Touren wählen.

(2:36)


AUFBAUEND - Hangrutschung

Diese Folge der ORF-Serie „AUFBAUEND“ zum Thema Hangrutschungen zeigt anhand eines konkreten Beispiels aus der Gemeinde Gratkorn, wie es einem Team von steirischen Ziviltechnikern gelungen ist, einen abrutschenden Hang zu stabilisieren und dadurch mehrere bedrohte Häuser vor der Zerstörung zu bewahren. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von Geologen, Statikern und Vermessern konnte rasch kompetente Hilfe geleistet werden, um das Schlimmste zu verhindern.

(2:35)

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07.10.2016

AUFBAUEND ORF Kärnten 2016


AUFBAUEND_ Ingenieurbauten - Fuß- und Radwegbrücken

Brücken sind verbindende Bauwerke für Menschen und oft maßgeschneiderte Wunderwerke der Technik. In den vergangenen fünfzehn Jahren wurden beliebte Kärntner Radwege mit Radfahrer- und Fußgängerbrücken ausgebaut. AUFBAUEND stellt zwei davon vor. Die Holzbrücke beim Pflüglhof im Maltatal ist überdacht und orientiert sich an der historischen Bauweise langlebiger Holzbrücken der Region. Für die Überbrückung der Drau bei Puch nahe Villach kam eine über hundert Meter lange Hängebrücke aus Stahl zur Anwendung, die bogenförmig verläuft und von einem Pylon getragen wird.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:38)


AUFBAUEND_Tourismus und öffentlicher Raum - Klopeinersee

Öffentliche Räume sind die Visitenkarten von Orten und das gilt besonders für Tourismusregionen. Der im südöstlichen Kärnten gelegene Klopeiner See, einer der wärmsten Badeseen und stark vom Tourismus geprägt, erhielt 2012 eine neu gestaltete Seepromenade. Zwei dort aufgewachsene Architekten zeichnen für das einheitliche Design der Norduferpromenade mit einer Aussichtsplattform verantwortlich, Kunstinstallationen ergänzen sie. Das anliegende Familienhotel folgte 2015 mit zeitgenössischem Blickfang für seinen neuen Trakt aus Massivholz und bekam dafür einen Kärntner Holzbaupreis verliehen.
Bilder der nicht mehr ganz zeitgemäßen Bauten dürfen allerdings aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:24)


AUFBAUEND_Bauten für die Gesundheit - Das Rote Kreuz

Das Rote Kreuz ist eine international bekannte Hilfsorganisation, die in Österreich viele Rettungs- und Krankentransporte sowie Gesundheits- und Soziale Dienste abdeckt. Seit der Gründung des Roten Kreuzes Österreich im Jahr 1880 gab es diverse Entwicklungen und Neugründungen. In Kärnten beispielsweise ist das Rote Kreuz mit über 700 MitarbeiterInnen bereits zweitgrößter Arbeitgeber und wird von knapp 4.000 Ehrenamtlichen unterstützt. So viel humanitäres Engagement verdient funktionelle Gebäude mit Anspruch, die über lange Zeit funktionieren. Im Beitrag werden einige neue und umgebaute Rot-Kreuz-Stellen der letzten Jahre vorgestellt.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:52)


AUFBAUEND_landwirtschaftliche Fachschulen

Landwirtschaftliche Schulen in Kärnten werden seit rund eineinhalb Jahrzehnten baukulturell vorbildhaft geplant. Durch das Durchführen von Architekturwettbewerben konnten funktionell und gestalterisch anspruchsvolle Planungsideen umgesetzt werden, die auch bautechnische Besonderheiten berücksichtigen. Denn hier sind nicht nur Schülerinnen und Schüler gut unterzubringen, sondern ebenso Tiere als lebendige Lehrmittel. Aufbauende Beispiele dafür sind ein neuer Schultrakt aus Holzkonstruktion und die Renovierung der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen, oder der offene Rinderlaufstall der Fachschule Litzlhof im Drautal. Und in der HBLA Pitzelstätten soll 2017 ein neues Schülerheim gebaut werden, dessen Planungsprojekt vor kurzem aus zahlreichen Einreichungen sorgfältig ausgewählt wurde.   

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:12)


AUFBAUEND_Barrierefreie Baukultur

Barrierefreies Planen und Bauen schafft Lebensräume, die allen Menschen ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben ermöglichen sollen. Der Beitrag zeigt gelungene Um- und Neubauten öffentlicher Gebäude, die trotz  Anforderungen in Bezug auf Barrierefreiheit architektonisch anspruchsvoll gelöst sind.  Zu sehen sind drei Sanierungen der letzten Jahre in Klagenfurt – die Höhere Lehranstalt für Wirtschaft und Mode (WIMO), der Amalienhof und das städtische Magistrat Klagenfurt – sowie als prämierter Neubau die Tourismus Berufsschule in Villach. 

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:51)


AUFBAUEND_Architekturtage Kärnten "hop on, hop off"

Bereits zum achten Mal finden heuer die Architekturtage statt. Seit 2002 wird im Rahmen dieser österreichweiten Veranstaltung Baukultur sichtbar gemacht und einem breiten Publikum gemeinsam mit dem Architektur Haus Kärnten vorgestellt. Diesmal steht die Frage im Zentrum, was Architektur leistet und was sich die Gesellschaft in Hinblick auf lebenswerte Räume leisten möchte. Architektur entdecken, Werte erkennen und eigene Ansprüche an die gestaltete Umwelt schärfen: Dies kann man in den offenen Ateliers,  bei diversen Ausstellungen und Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Forum der Baukulturverantwortlichen aber auch bei Besichtigungen per Fuß, Rad oder Schiff erfahren. Mit dem ZiviltechnikerInnen - Bus werden heuer ausgewählte Projekte entsprechend dem Motto wert/haltung angefahren. Während der Hop on - Hop off – Tour Fünf Runden | Fünf Interviews | Fünf ArchitektInnen kann mit KollegInnen über baukulturell relevante Themen gesprochen werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:12)


AUFBAUEND_ZiviltechnikerInnen und Sicherheit - Prüfingenieur

ZiviltechnikerInnen sind in unterschiedlichen Sparten für Baukultur tätig, so auch im Maschinenbau, einem wachsenden Industriezweig in Österreich. Mit staatlicher Befugnis führen sie notwendige sicherheitstechnische Überprüfungen durch oder sind als unabhängige GutachterInnen tätig. Gerade für Hebeanlagen wie Kräne, Lifte oder Aufzüge gelten gesetzlich vorgeschriebene, hohe Sicherheitsauflagen, sei es bei Inbetriebnahme oder Wartung. In dem Beitrag wird die Tätigkeit eines Prüfingenieurs in St. Veit vorgestellt, der im Dienste der Allgemeinheit den St. Veiter Wiesenmarkt oder den Schrägaufzug auf die bekannte Burg Hochosterwitz betreut.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:42)


AUFBAUEND_Raumplanung - Künstlerstadt Gmünd

Gmünd ist ein baukulturelles Kleinod. Das mittelalterliche Stadtbild ist mit seinen Gassen und Plätzen innerhalb der Stadtmauer über Jahrhunderte fast unverändert geblieben. Vor rund fünfundzwanzig Jahren begann aus einer regionalplanerischen Initiative die konsequente Aufbauarbeit zur Künstlerstadt Gmünd, die erfolgreich auf Kunst und Kultur in alten Mauern setzt. Mittlerweile konnten fünfundzwanzig leer stehende Gebäude renoviert und vorzugsweise kulturell genutzt werden, deren Raumqualitäten - wie beim Veranstaltungszentrum Lodronsche Reithalle - durch einfühlsame Planungen ansprechend zur Geltung kommen.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:06)

 

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19.05.2015

AUFBAUEND ORF Steiermark 2015


AUFBAUEND - Raumordnung und Zersiedelung

Was sind die Ursachen für die Zersiedelung? Und welche Folgen für die Allgemeinheit sind damit verbunden? Die Steiermark gehört zu einer der meistzersiedelten Regionen Europas. Und das, obwohl dem Landesgesetzgeber weitreichende Kompetenzen bei der Raumordnungsgesetzgebung eingräumt wären. Die bestehenden Gesetze reichen augenscheinlich nicht dazu aus, um laufend fortschreitenden Flächenverbrauch, Aussterben und Verfall der Ortskerne und die mit der Zersiedelung verbundene zunehmende Angewiesenheit auf den Privat-PKW in den steirischen Regionen wirksam einzubremsen. Der Raumplaner und Ziviltechniker Dipl.-Ing. Klaus Richter analysiert die Ursachen und Folgen dieser Politik und zeigt auch mögliche Lösungen auf.

(3:08)

 
AUFBAUEND - Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden

Denkmalgeschützte Gebäude sind ein wichtiges Fundament unserer Baukultur. Sanierungen, Ausbauten und Nutzungsänderungen in der Gegenwart stellen ArchitektInnen und ZivilingenieurInnen vor ganz besondere Herausforderungen. Es gilt auf den kulturhistorischen Hintergrund genauso zu reagieren, wie auf die Wünsche der NutzerInnen und die ganz besonderen bautechnischen Anforderungen.
Der Beitrag stellt zwei Projekte von steirischen Architektinnen vor, die veranschaulichen wie komplex solche Aufgabenstellungen sind: Ulrike Wallnöfer hat für den steirischen Pflegeelternverein das traditionsreiche Schweizerhaus am Grazer Hilmteich saniert und ausgebaut. Und Petra Roth Pracher hat für den nur wenige 100 Meter entfernten "Schanzlwirt" ein neues erweitertes Nutzungsprogramm entwickelt.

(2:45)


AUFBAUEND - Wasserkraftwerke

Die ökologisch verträgliche Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist eine der großen Herausforderungen der Gegenwart. Wasserkraftprojekte stehen dabei oft im Spannungsfeld zwischen ökologischer Verträglichkeit und wirtschaftlichen Interessen. Ein optimaler Interessensausgleich zwischen diesen beiden Polen lässt sich nur durch bestmögliches Zusammenwirken aller mit solchen Projekten befassten PlanerInnen und einer verantwortungs-bewussten und nachhaltig orientierten Haltung von Kraftwerksbetreibern erzielen.
Die Kleinwasserkraftwerke Königsbach und Mödringbach im Hinteren Triebental sind ein Best-Practice-Beispiel für so eine gelungene Planung. Das für die biologischen und ökologischen Grundlagen und Konzepte verantwortliche Ziviltechnikerbüro ZT KOFLER Umweltmanagement hat im Auftrag des Konsenswerbers für die Naturschutzabteilung des Landes Steiermark die Grundlagen für die eigentliche Kraftwerksplanung durch das Ziviltechnikerbüro PITTINO ZT GmbH im Auftrag der Envesta GmbH (Energieversorgung Stift Admont) erarbeitet. Das Ergebnis zeigt auf exemplarische Weise, wie Naturschutz, Gewässerschutz und Wasserkraftnutzung miteinander in Einklang gebracht werden können.

(2:54)


AUFBAUEND - Spezialwärmekameras

ZiviltechnikerInnen machen mithilfe von Infrarotthermografie baukulturelle Forschung ohne jeden Eingriff in die Bausubstanz möglich. Durch die enorme Genauigkeit dieser Messmethoden kam es schon zu neuen und spannenden Ergebnissen. Im Schloss Eggenberg wurde so etwa ein seit Jahrhunderten vermauertes Fenster entdeckt. Nun können erstmals Rückschlüsse auf das Aussehen des Renaissanceschlosses Eggenberg vor dem Umbau zur fürstlichen Residenz gezogen werden.

(2:57)

 
AUFBAUEND - Altlastensanierung

Der Fall einer ehemaligen Gerberei am Südrand von Weiz diente als aktuelles Beispiel, um zu veranschaulichen, wie solch eine Altlastensanierung konkret funktioniert. Der Beitrag zeigt, welche Schritte eingeleitet wurden, um dieses 18.000 m2 große Areal zu sanieren. Hochgiftige Produktionsrückstände im Boden wurden in Untersuchungen zwar bereits Mitte der 90er-Jahre als Gefahr fürs Grundwasser deklariert, doch Zuständigkeitsstreitereien verzögerten die Sanierung dieses Geländes um Jahrzehnte. 2013 wurde die Sanierung endlich beschlossen. Ein 20 Millionen-Euro-Projekt, das für die ExpertInnen des mit der Leitung beauftragten Grazer Ziviltechnik-Büros mit zahlreichen Probe-bohrungen begonnen hat. Erst nach der genauen Bestimmung der chemischen Stoffe im Boden konnte die schrittweise Öffnung des Bodens unter strengen Sicherheitsauflagen für die MitarbeiterInnnen erfolgen. Mit Anfang Jänner 2014 waren 20 LKWs für vier Monate im Einsatz, um das verseuchte Aushubmaterial zu entsorgen. Jede Ladung wurde einer genauen chemischen Untersuchung unterzogen, um eine fachgerechte Entsorgung der Rückstände zu garantieren. Seit Anfang Mai kann das jahrzehntelang kontaminierte Areal nun wieder als ökologisch unbedenkliches Freiland ausgewiesen werden.
(2:58)

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09.04.2015

AUFBAUEND ORF Kärnten 2015


Tourismus und Baukultur: Weissensee Kärnten

Der Weissensee ist der höchst gelegene Badesee Kärntens. Auf 930 Meter Seehöhe kommen jene Gäste auf Urlaub, die naturnahe Erholung suchen. Die Ufer dieses Sees sind im Gegensatz zu anderen Gewässern nur zu einem Drittel verbaut, Bettenburgen gibt es kaum und der Verkehr ist traditionell gering, zuletzt dank der Einführung sanfter Mobilitätsangebote. Auch im Tourismusbau werden neue Wege beschritten, hat doch das Wohlfühlen im Urlaub viel mit räumlichen Qualitäten zu tun. Traditionelle Hotelbetriebe setzen auf gestalterisch ansprechende Architektur unter Verwendung von regionalen Baustoffen und erhielten dafür bereits diverse Auszeichnungen. Die verantwortlichen Architekten und ZiviltechnikerInnen planen auf gestalterisch hohem Niveau und schaffen damit wichtige Unterscheidungsmerkmale über die Grenzen Kärntens hinaus.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:01)

 
Geodäsie: historische Grenzsteine - Geoinformationssysteme

In Kärnten gibt es unzählige Grenzsteine mit einer über Jahrhunderte zurückreichenden Kontinuität, die das kulturelle Erbe des Landes bereichern. Viele davon, die im Zuge der Erstellung des Franziszeischen Katasters im 19. Jahrhundert gesetzt wurden, dienen auch heute noch der Eigentumssicherung. Dabei kam damals schon die Berufsgruppe der Vermesser oder Geodäten zum Einsatz. Unter Berücksichtigung dieser historischen Grenzmale arbeiten Zivil-Geometer heutzutage mit neuester Satellitentechnologie und dokumentieren die Grenzen in Form von präzisen Urkunden, die bei der Vermessungsbehörde dauerhaft archiviert werden. Dem Ordnen, Sichten und Sichern der Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden kommt eine wichtige friedensstiftende Bedeutung zu.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:15)

 
ZiviltechnikerInnen - Ausbildung, Praxis, Beruf

Seit 1995 hat sich die Fachhochschule Kärnten mit den Studienbereichen Bauingenieurwesen und Architektur als Ausbildungsstätte für qualitativ hochwertige Baukultur etablieren können. In Vernetzung mit den Baukulturträgern des Landes werden künftige ZiviltechnikerInnen ausgebildet und nach Möglichkeit in Kärnten beschäftigt, um der Abwanderung von kreativen Köpfen entgegenzuwirken. Um als Ziviltechnikerin oder Ziviltechniker tätig sein zu können, wird nach Absolvierung des Studiums, einer dreijährigen Praxis und erfolgreich bestandener ZT-Prüfung die Befugnis nach Ablegung eines Eides vom Bundesministerium verliehen. Die 260 Kärntner ZT-Büros sind für technisch innovative und geistig-schöpferische Leistungen als ExpertInnen - so genannte "technische Notare" - mit hoher Verantwortung, Unabhängigkeit und Qualität für ihre AuftraggeberInnen tätig.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:46)

 
Wohnen und Arbeiten - Baugruppenprojekt am Lendkanal

Das 2006 fertig gestellte Wohnprojekt in Klagenfurt ist wie ein kleines Dorf organisiert. Eine Baugruppe hat sich mithilfe von Architekten ihren generationsübergreifenden Lebensraum in guter Lage geschaffen, statt mehrere flächenraubende Einfamilienhäuser am Stadtrand zu errichten. Entstanden sind zehn Wohneinheiten und ein Büro, aufgeteilt in dreigeschossigen Passivhausgebäuden aus Holz, dessen Herstellung nicht teurer war als übliche Betonbauten. Das vordere Büro- und Wohnhaus, mit auffälliger Holzlamellenfassade an der Lend gelegen, schützt den großen Gemeinschaftsgarten und die hintere Wohnanlage vor dem Lärm der vorbeiführenden Villacher Straße. Die Wege lassen sich gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß erledigen. Wohnen mit den Vorteilen der Stadt und doch Leben mitten im Grünen, ein Gruppenwohnbau mit Beispielswirkung.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:18)

 
Dorfkernentwicklung Moosburg

Die  Marktgemeinde Moosburg ist in Sachen Dorferneuerung bereits europaweit ausgezeichnet worden. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der baukulturellen Entwicklung des Hauptortes. Der Verödung des Ortskerns wurde vor Jahren entgegengewirkt, weil Supermärkte oder der Sportplatz in Zentrumsnähe errichtet wurden. Am sanierten Hauptplatz hat gerade der neue Co-Working-Space als urbane Arbeitsform eröffnet. Und im Bildungsbereich möchte sich der Ort durch den umfangreichen Bildungscampus-Entwicklungsprozess langfristig verändern. Kindergarten, Volks- und Neue Mittelschule sowie Tagesstätten sollen untereinander und mit dem Dorfleben vereint werden. Nach der pädagogischen Ausrichtung erfolgte die Erarbeitung eines räumlichen Masterplans, der den Umbau der Schulen und die Errichtung eines öffentlichen nutzungsgemischten Gebäudes mit neuem Schulplatz zur Folge haben soll.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:15)

  
Bauen in der Kulturlandschaft

Zell-Pfarre/Sele Fara liegt am Nordabfall der Karawanken auf 950 Meter Seehöhe, dessen alpines Ortsbild noch einige alte, gut erhaltene Bauernhöfe prägen. Für neue einfühlsame Bauwerke zeichnet ein Architekt verantwortlich, der mit dieser Landschaft besonders verbunden ist. Unter seiner Planung entstand beispielsweise ein Alpin Center, dessen zehn Meter hohe Kletterhalle aus Holz zum Sportklettern lädt. Das Center ist mit der Volksschule verbunden und zu einem Drittel im Boden versenkt.  Als Reminiszenz an die traditionelle Dachdeckung ist der schlichte Baukörper mit sägerauen Lärchenbrettern verkleidet. Im zweiten Beispiel geht es ebenfalls um die Gestaltung alpiner Kulturlandschaft. Auf Almen wie der Petzen sind Landschaftsplaner für das Lichten der Wälder zuständig und sichern damit Lärchenweiden. Oder sie planen einen Flow Country Trail, eine 11 Kilometer lange kurvenreiche Erlebnisabfahrt für Mountain-Biker.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:59)


Sanierung von Altlasten

Zur Baukultur eines Landes gehört auch der verantwortungsvolle Umgang mit Altlasten, deren fachgerechte Sanierung  eine technische Herausforderung darstellt.  Die für diesen Fachbereich spezialisierten Ziviltechnikerbüros analysieren, planen und bewerten die notwendigen Sanierungsschritte sowie Nachnutzungskonzepte; weiters begleiten sie die Sanierungsmaßnahmen als Örtliche Bauaufsicht. In St. Veit an der Glan wird nun nach erfolgter Sanierung die ehemalige Hausmülldeponie als Kompostieranlage mit Solarkraftwerk genutzt. In Arnoldstein galt die Sanierung der Bergbauindustriebrache vorerst als unlösbar, heute befindet sich auf der nun entgifteten, gesicherten und kontrollierten Fläche ein florierender Industrie- und Gewerbepark mit knapp 700 Beschäftigten.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:58)


Nachverdichtung im Bestand

Die innerstädtische Nachverdichtung ist im Umgang mit der Ressource Boden von großer Bedeutung. Das Wohnbaumodell „Reconstructing“ stellt eine der Möglichkeiten dar zusätzlichen Wohnraum am Standort zu schaffen. Dabei wird der Neubau unmittelbar neben den Bestandswohnungen errichtet. Die MieterInnen bleiben während der Bauphase in ihrer gewohnten Umgebung und übersiedeln vor Abbruch des Altbestandes in die neuen barrierefreien zeitgemäß gestalteten Wohnungen. Die logistischen Herausforderungen für dieses Modell der Stadterneuerung sind zahlreich und bedürfen einer intensiven Planung vonseiten Statik, Bodenmechanik, Vermessung und Architektur. Die entsprechende Einbindung der NutzerInnen von Beginn des Projektes an ist die Voraussetzung für ein gutes Gelingen.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:12)


Die Kirche als Bauherrin

Die Kirche nimmt ihre Verantwortung als Auftraggeberin für kirchliches Bauen und künstlerisches Schaffen wahr, indem sie moderne, poetische Sakralbauten planen und bauen lässt. In Bad Kleinkirchheim entstand neben der Kirche St. Ulrich 2003 die Jakobskapelle, die als Ort der Spiritualität erst mit der Zeit Anerkennung in der Bevölkerung fand. Die von drei Kärntner Brüdern - Bildhauer, Maler und Architekt - geplante Verabschiedungshalle symbolisiert das Leben, den Tod und die Auferstehung. Ebenso setzte die evangelische Kirche mit dem neuen Diözesanmuseum in Fresach 2011 ein baukulturelles Zeichen. Ein schlichter, präziser Betonbau ergänzt das jahrhundertealte Sakralensemble bestehend aus Kirche, Toleranzbethaus und Pastorenhaus. Für solch gelungene Bauprojekte sind baukulturaffine BauherrInnen wesentliche PartnerInnen.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:47)

  

 Trailer (3. Staffel)

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10.06.2014

AUFBAUEND ORF Kärnten 2014


Bildung und Architektur: Sanierung Volksschule Gnesau

Kärnten ist ein waldreiches Land. Über 60 Prozent ist mit Wald bewachsen, dessen Vorrat an Holz sich ständig vermehrt. Holz als natürlichen Baustoff gestalterisch anspruchsvoll zu verwenden wird am Beispiel der Volksschule Gnesau im Oberen Gurktal gezeigt. Erstmals kam für die Sanierung eines öffentlichen Gebäudes vorwiegend heimisches „Nockholz" -- ein Hochlagenholz aus der Region Nockberge -- zum Einsatz. Die vier Holzklassen in Fichte, Lärche, Tanne und Zirbe sorgen für wohnliche Atmosphäre und ideales Lernklima bis ins Detail.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:47)


Bauten für die Gesundheit: Klinikum Kärnten

Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit werden wesentlich von unseren gebauten Räumen beeinflusst. Im EU-weiten Architekturwettbewerb für ein neues Klinikum in Klagenfurt wurde eine flache dreigeschossige Kammstruktur zum Siegerprojekt auserkoren, die trotz längerer Versorgungswege das Wohlbefinden der Patienten in den Mittelpunkt der Planung stellt. Alle Patientenzimmer haben Ausblick auf begrünte Innenhöfe, die Baukörper gliedern sich in die Umgebung ein. Nach intensiver enger Zusammenarbeit der Ziviltechniker unterschiedlichster Fachbereiche - Architektur, Statik, Bodenmechanik, Wasserwirtschaft, Haustechnik, Landschaftsplanung, Bauaufsicht und vieles mehr - gemeinsam mit dem Betreiber und dem Projektmanagement wurde das Klinikum Klagenfurt als drittgrößtes Krankenhaus Österreichs termin- und kostengerecht 2011 eröffnet.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:51)


Raumplanung: Ortskernrevitalisierung Oberdrauburg

Die Marktgemeinde Oberdrauburg liegt im Westen von Kärnten an der Grenze zu Osttirol. Trotz der Randlage gilt der historische Ortskern als Musterbeispiel für gelungene Ortsentwicklung. Während viele Ortskerne veröden, arbeiten hier seit mehr als 35 Jahren Gemeindeverantwortliche und Bürgerinnen und Bürger wirksam daran, das historische Zentrum zu erhalten. Ob Rathaus, Museum, Geschäftslokale oder Privathäuser, beständig konnten die stattlichen Bürgerhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert revitalisiert und 2013 der Marktplatz neu gestaltet werden. Durch das Zusammenwirken von Ziviltechnikern unterschiedlichster Bereiche mit den Bewohnern konnten Leerstände wieder gefüllt und das Ortsbild weiterentwickelt werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:55)


Wohnbauinitiative: Holzgeschoßbau in Feldkirchen

Mit dem mehrgeschoßigen Holzwohnbau wurde in Kärnten im Zuge der Veranstaltungsreihe „Neue Wege im Wohnbau“ in den 90-er Jahren begonnen. Referenzprojekte aus anderen Bundesländern waren der Anlass für die Politik gemeinsam mit dem ArchitekturHaus Kärnten diese Wohnbauinitiative zu starten. Es folgten zahlreiche Architekturwettbewerbe, die Wohnräume mit besonders hochwertiger Wohnqualität für die Nutzer schafften. Die zunehmenden bautechnischen Anforderungen in Bezug auf Bauphysik, Haustechnik, Brandschutz und Statik verteuerten jedoch das Wohnen im allgemeinen stetig, sodass nun eine Reduktion und Entrümpelung des Normenwesens seitens der Bauherren gefordert wird, um auch künftig qualitativ hochwertigen Wohnbau realisierbar zu machen.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:11)


Bauen im Bestand: neue Aufgaben für alte Stadel

Große Stadel mit Ziegelfenstern sind für die Beckenlagen Kärntens typisch. Sie zu renovieren ist keine einfache, aber eine lohnende Aufgabe. In Maria Rojach im Lavanttal wurde im Ortszentrum der Pfarrstadel, der 30 Jahre lang leer stand, mit viel Eigeninitiative und Fachwissen in einen Kulturstadel umgebaut. Sein Herz ist der große flexible Veranstaltungsraum, der in drei Größen unterteilt werden kann und nun Heim aller Vereine ist. Und in Oberburg nahe dem Klopeiner See baute der neue Besitzer den Stadel seines bäuerlichen Anwesens zu einem internationalen Tanzzentrum aus. Statt der Abrissbirne kamen hier ebenfalls Architekt und Statiker maßgeblich zum Einsatz.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:47)


Ingenieurbau/öffentlicher Verkehr: Koralmbahn

Die Koralmbahn ist das größte laufende Bahnprojekt im Südosten Österreichs. Sie wird als 130 km lange Hochleistungsstrecke bis 2023 neu errichtet und verkürzt die Fahrtzeit von Klagenfurt nach Graz auf eine Stunde. Mit diesen Bauarbeiten wird nicht nur in Österreich in den öffentlichen Verkehr investiert, sondern auch international für eine übergeordnete Achse von der Ostsee bis zum Mittelmeer. Nach Fixierung des Streckenverlaufs 2005 per Verordnung begann die eigentliche Trassenlegung – eine besondere Herausforderung aufgrund der komplexen naturräumlichen und örtlichen Gegebenheiten. In einzelne Trassenabschnitte geteilt, geben eine Vermessungsingenieurin sowie ein Streckenplaner stellvertretend für die vielen beteiligten Ziviltechnikerbüros aus den Bereichen Architektur, Bauwesen, Projektmanagement, Umweltschutz, Geologie, Vermessung, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft Einblick in ihre komplexen Planungstätigkeiten.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:49)


Industriebau: Ingenieurkunst im Kleinkraftwerk

Das Bundesland Kärnten deckt einen erheblichen Teil des Energiebedarfs aus Wasserkraft ab. Dazu tragen zahlreiche Wasserkraftwerke bei, von den Großkraftwerken bis zu den Kleinstanlagen. Energiegewinnung, Umweltschutz sowie die Eingliederung in die Landschaft sind die Herausforderungen für diese Bauaufgaben. Dass auch bei privaten Kleinanlagen Ingenieurkunst gefragt ist, wird beim Kraftwerk am Loiblbach deutlich. Sein Ausbau weist etwa die zehnfache Leistung der historischen Vorgängeranlagen auf und kann bis zu 400 Haushalte versorgen. Die vorausschauende Investition einer seit Jahrzehnten der Energieautarkie verschriebenen Familie versorgt das altbekannte Gasthaus Deutscher Peter an der Loiblpass-Straße mit Strom. Und im Lavanttal wird demnächst das Kleinkraftwerk des Himmelberger Zeughammerwerks bei Frantschach - bereichert um eine Fischaufstiegshilfe - erneuert.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:37)


Qualitätsverfahren für die Vergabe: Architekturwettbewerbe

Welchen Nutzen hat die Allgemeinheit, wenn Architekturwettbewerbe durchgeführt werden? Was bringen Qualitätsverfahren? Anhand eines realisierten Siegerprojektes für ein Seniorenwohnheim werden der Mehrwert und die vorbildlichen räumlichen und funktionalen Qualitäten gezeigt, die durch ein solches Verfahren erzielt werden können. Fünfzig Betten in Einzel- und Doppelzimmern und intelligent angelegte Gemeinschaftsbereiche wie Atrium oder Speisesaal wurden errichtet, ebenso konnte ein Kindergarten integriert werden. Architektinnen und Architekten stellen mit großem persönlichen Engagement ihre Planungserfahrung zur Verfügung und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Baukultur. Da es zuletzt kaum Qualitätsverfahren dieser Art in Kärnten gab, setzt sich die Kammer der ZiviltechnikerInnen gemeinsam mit Behörden und Politik dafür ein, dass wieder vermehrt Architekturwettbewerbe im Sinne einer fairen Auftragsvergabe und zur Qualitätssicherung durchgeführt werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:35)


Aufbauende Baukultur - Kärntner Landesbaupreis 2014

Der Kärntner Landesbaupreis zeichnet besondere Leistungen der Baukultur aus. Prämiert werden alljährlich Bauwerke aus dem Bereich der Architektur, Denkmal- und Ortsbildpflege sowie der Altstadt- und Objektsanierung. Auch hervorragende Ingenieurbauten oder Erfolge im Bereich des Städtebaues können eingereicht werden. 2014 konnten zwei Hauptpreise vergeben werden – für das Badehaus am Aichwaldsee nahe Finkenstein und die Ballspielhalle St. Martin in Villach – sowie eine Anerkennung für das neu gestaltete Museum Schatzkammer Gurk. Durch die Preisverleihung soll die Baukultur im Land kontinuierlich angehoben und in der Öffentlichkeit bewusst gemacht werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:18)

 

 Trailer (2. Staffel)

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03.07.2013

AUFBAUEND ORF Steiermark 2013


Volksschule Hausmannstätten

Lernwelten der Zukunft
Die Schulbildung unserer Kinder ist das Fundament unserer Zukunft. Neue Unterrichtsmethoden und Ganztagsschulbetrieb stellen dabei neue Anforderungen an Schulgebäude. Die Volksschule in Hausmannstätten ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie intelligente Architektur zur Freude am Lernen beitragen kann.
Der Entwurf des Architektenduos TMP-Architekten, Ulrike Tischler und Martin Mechs, der im Rahmen eines Architekturwettbewerbes ausgewählt wurde, schafft ein Lernumfeld, in dem sich Schüler und Lehrer frei und kreativ entfalten können und das offen ist für neue Lernformen und einen stimulierenden Wechsel zwischen konzentriertem Arbeiten, Spiel und Sport. Eingebettet in die von „Land in Sicht" und Thomas Proksch gestaltete Landschafts- und Grünraumplanung des Hausmannstättener Generationenpark ist die Volksschule Hausmannstätten auch ein gelungenes Beispiel dafür, wie Schulgebäude klug in eine ganzheitliche Ortsplanung integriert werden können.

(3:02)


Gemeindezentrum Lannach

Ortskern für ein Straßendorf
Kommunale Bauten sind wichtige langfristige Investitionen für die Zukunft einer Gemeinde. Die Gemeinde Lannach war früher eine typische Straßendorfgemeinde ohne richtiges Ortszentrum. Welchen Beitrag Architektur bei der Lösung solcher Probleme leisten kann, lässt sich am Beispiel des neuen Gemeindezentrums Lannach aufzeigen.
Im Rahmen eines Architekturwettbewerbes wurde die Planung eines neuen Gemeindezentrums ausgeschrieben. Gewonnen hat der Entwurf des Architekturbüros Hohensinn. Der Entwurf schafft nicht nur Räume für die Verwaltung und Bibliothek, sondern auch einen neuen überdachten Platz für ein breites Spektrum an Veranstaltungen.

(2:47)


Kindergarten St. Johann ob Hohenburg

Räume für die nächsten Generationen
Kindergärten sind für die Bedürfnisse der Kinder da. Im neuen Kindergarten in Sankt Johann ob Hohenburg kann man hautnah miterleben, wie Kinder sich entfalten können, wenn die Umgebung auch dazu einlädt. Moderne Kindergärten müssen heute ganz andere Aufgaben erfüllen als noch vor einigen Jahrzehnten. Ganztagsbetreuung und neue pädagogische Konzepte können nur geboten werden, wenn auch die Kindergartengebäude diesen Ansprüchen genügen.
Im Rahmen eines Architekturwettbewerbes wurde der Entwurf von Reitmayr Architekten ausgewählt. Der Entwurf hat die Anforderungen für einen „offenen Kindergarten" ideal entsprochen. In der Formensprache zitiert er die traditionellen Bauformen der Region und setzt sie in einem modernen funktionalen Gebäude optimal um.

(2:46)


Wohnen im Alter

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Welche Auswirkungen hat das auf die langfristige Planung und Gestaltung unserer Wohn- und Lebensräume?
Die Möglichkeit zur Teilhabe am sozialen Leben einer Gemeinde ist für ältere Menschen oft auch eine Frage des Wohnortes und der Wohnumgebung. Während noch vor einigen Jahren reihenweise Seniorenresidenzen auf der grünen Wiese gebaut wurden, treten in der Zwischenzeit auch raumplanerische Aspekte stärker in den Vordergrund.
Im Rahmen unserer Serie „Aufbauend"  beschäftigen wir uns damit, welche Konzepte ZiviltechnikerInnen und ArchitektInnen dafür anzubieten haben. Dazu haben wir gelungene Projekte in Eggersdorf bei Graz und Sankt Margarethen an der Raaba besucht.

(2:41)


Hybrid OP-Saal

Fortschritt durch Zusammenarbeit
Für das Universitätsklinikum am LKH Graz haben ZiviltechnikerInnen gemeinsam mit den MedizinerInnen technisches Neuland beschritten und zwei bisher nur getrennt verfügbare Systeme in einem gemeinsamen Operationssaal zusammengeführt. Damit ist es nun möglich simultan Methoden der klassischen Herzchirurgie mit minimalinvasiven Eingriffsmethoden über die Venen zu verbinden. Mit weitreichenden Verbesserungen für die PatientInnen.
Die dynamische Entwicklung der Medizintechnik und die extrem hohen Standards, die insbesondere beim Bau von Operationssälen zu erfüllen sind, ergaben auch für die beteiligten ArchitektInnen und die Projektsteuerung eine ganz besondere und einzigartige Herausforderung. Die Entwicklung der medizintechnischen Systeme geht dabei teilweise so rasch vor sich, dass die Ausführungsplanung und die Anforderungen, die dabei zu erfüllen sind, oft erst simultan entwickelt werden.
Der von den ZiviltechnikerInnen in Österreich erstmals errichtete Hybrid-Operationssaal hat damit auch für die Medizin selbst neue innovative Zusammenarbeitsformen möglich gemacht: Erstmals ist es möglich minimalinvasive Eingriffe, simultan mit kardiologischen Röntgenaufnahmen und klassischen Herzoperationstechniken anzuwenden. Durch die von den ZiviltechnikerInnen geschaffene Infrastruktur konnten die MedizinerInnen ihr Methodenspektrum deutlich erweitern und Graz damit zum führenden Herzzentrum Österreichs weiterentwickeln.

(3:01)


Trinkwasser

Unser Trinkwasser war in jüngster Zeit in aller Munde. Die Debatte rund um die EU-Konzessionsvergaberichtlinie hat die Sorge geweckt, unser Trinkwasser könnte langfristig privaten Konzernen in die Hände fallen. Wie aber schaut es abseits dieser politischen Debatte mit den ökologischen und technischen Rahmenbedingungen der Trinkwasserversorgung in der Steiermark aus? Im Rahmen unserer Serie „Aufbauend" haben wir einen Blick hinter die Kulissen jener Systeme geworfen, an deren Ende unser steirisches Trinkwasser so selbstverständlich aus der Leitung kommt.,

(2:59)


Schi-WM Schladming

Der Zuschlag der Schi WM 2013 an Schladming hat in der Region einen regen Bauboom ausgelöst. Die zahlreichen Investitionen waren zunächst eine Herausforderung für die Raum- und Ortsplanung:
Dass bei einer Großveranstaltung wie der Schi WM viel Planung erforderlich ist, kann man sich leicht vorstellen. Wie komplex und langfristig die Planungen für so ein Großereignis aber tatsächlich sind und welche Vielfalt an ZiviltechnikerInnenleistungen hinter derartigen Großprojekten stehen, unterschätzt man als Normalbürger doch oft. Wir haben einen Blick hinter die Kulissen der Planungsleistungen von IngenieurInnen und ArchitektInnen für die Schi WM in Schladming geworfen.

(2:59)

 

Trailer 1. Staffel (Stmk.)

 

Weitere Informationen

03.07.2013

AUFBAUEND ORF Kärnten 2013

 
Ingenieurbau / Verkehr: Brückenbau der Packautobahn

Von A nach B mühelos und flott mit dem Auto zu fahren ist heute eine Selbstverständlichkeit. Aber nur deshalb, weil das Bauen von Verkehrsinfrastruktur mit großer Verantwortung durchgeführt wird. Die Packautobahn, die Ader für den motorisierten Verkehr zwischen der Steiermark und Kärnten, wurde von 2004 bis 2007 voll ausgebaut. Zahlreiche Tunnel und Brücken mussten generalsaniert und neu gebaut werden. Eine besondere Herausforderung für die Planer/innen stellte der Brückenbau „Talübergang Lavant" dar. Die schlanken Pfeiler gründen bis 50 Meter Tiefe und reichen bis 160 Meter Straßenhöhe.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:47)


Architekturvermittlung: ArchitekturHaus Kärnten

Bauen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Jedes Kind baut bereits in frühen Jahren mit viel Fantasie. Doch ist heutiges Bauen eine komplexe Angelegenheit vieler Fachleute. Wie man zeitgemäß gut bauen kann, will das ArchitekturHaus Kärnten vielseitig vermitteln. Im Napoleonstadel zentral im Kulturbezirk Klagenfurt gelegen, lädt es Interessierte von jung bis alt zu Ausstellungen, Vorträgen, Workshops, Preisverleihungen, Exkursionen und mehr. So erfährt man zum Beispiel, welche Missverständnisse auftreten können, wenn man „billig bauen" möchte.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:58)


Industrie-/Gewerbebau: zwei neue Bürobauten für Infineon

Das Wohlfühlen am Arbeitsplatz ist Grundvoraussetzung dafür, dass gute Arbeit geleistet wird. Infineon bei Villach ist nicht nur Kärntens Vorzeige-Hightech-Betrieb, der Mikrochips weltweit herstellt. Obgleich er wegen der Gefahr der Industriespionage wie ein Hochsicherheitstrakt funktioniert, hat er zwei neue Bürogebäude für seine Mitarbeiter/innen aus 55 Nationen beispielhaft gestaltet. Ruhige, begrünte Atrien, breite Gänge und tageslichtdurchflutete, großzügige Büroräume prägen die Atmosphäre. Klimatechnische Lösungen verbessern nicht nur das Raumklima, sondern konnten eine für Industriebauten seltene Zertifizierung erlangen.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:53)


Raumplanung: Innenstadtbelebung St. Veit / Glan
 

Die Stadt St. Veit an der Glan will mit den noch vorhandenen Flächen sparsam umgehen. Sie hat erkannt, wie wichtig eine erfolgreiche Innenstadtbelebung für die positive Entwicklung der Gemeinde ist. Daher dient die Altstadt als Einkaufszentrum, wo auch gewohnt und in Parkhäusern geparkt wird. Ein komplexes Entwicklungskonzept, das Raumplaner/innen erstellt haben, ist ein wirksames Planungsinstrument, um den Raum für künftige Entwicklungen im Bereich Wohnen, Wirtschaft, Freizeit oder Verkehr sorgsam bereitzustellen und den besonderen Weg von St. Veit zu berücksichtigen, der in der Nutzung der Altstadt liegt.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:40)


Altstadtsanierung / Alt und Neu: Musikschule Klagenfurt im Kulturbezirk

Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist ohne das Weiterbauen und Adaptieren vorhandener Infrastruktur nicht denkbar. Sie ist Voraussetzung für eine angemessene Arbeits- und Lebensqualität. Klagenfurts Kulturbezirk um das Stadttheater ist ein positives Beispiel dafür, wie sich ein brachliegendes Areal durch umsichtige Sanierung binnen zwei Jahrzehnten in ein beliebtes Innenstadtviertel verwandeln konnte. Wichtige Impulse dafür setzten die Adaptierung der Musikschule Klagenfurt, der Zubau des Stadttheaters und die Revitalisierung eines ursprünglichen Hotels in ein Bürogebäude.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:42)


„Technik bewegt" Architektur_Spiel_Raum_Kärnten

Das Steinhaus am Ossiachersee ist eines der spannendsten Bauwerke von Kärnten. Ein idealer Ort, um Schüler/innen eine Woche lang für Themen rund ums Bauen zu sensibilisieren. Unter dem Titel „technik bewegt" und unter fachkundiger Leitung des Vereins ARCHITEKTUR-SPIEL_RAUM_KÄRNTEN fanden heuer bereits zum 4. Mal Workshops zu Architektur, Tragwerksplanung, Vermessungswesen, Wasserwirtschaft oder Geologie statt. Schüler/innen erfuhren spielerisch und durch einfache Versuche, wie zum Beispiel Fundamentplanung funktioniert. Anschauliche Workshops, auch für den ziviltechnischen Nachwuchs.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:48)


Räume für die Kunst: Das Museum Liaunig in Neuhaus

Bauherr/innen spielen für das Gelingen von vorbildlichen Projekten eine große Rolle. Der Industrielle Herbert Liaunig ist nicht nur für seine Sammlung zeitgenössischer Kunst bekannt. Als mutiger Bauherr verantwortet er gleich mehrere wegweisende Industriearchitekturbauten in Kärnten. Jüngstes Beispiel für seine Baukulturleidenschaft ist das Museum Liaunig in Neuhaus/Suha bei Lavamünd, das die Kunstsammlung beherbergt und seit seiner Eröffnung vor fünf Jahren tausende Besucher/innen lockt. Nun soll der mehrfach ausgezeichnete Bau maßgeblich erweitert werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:08)


Baukultur und Tourismus: Velden am Wörthersee

Velden ist in mehrerlei Hinsicht eine Vorzeigegemeinde, in der Baukultur hochgehalten wird. Ein international besetzter Architekturbeirat ist seit einigen Jahren zuständig, die dynamische Ortsentwicklung, die mit der Wörtherseearchitektur einen ersten Höhepunkt fand, zu erhalten und qualitativ fortzuführen und gegen Bausünden aufzutreten. Die Aufgaben der Tourismusgemeinde Velden sind jedenfalls breit gestreut. Ob behutsame Hotelsanierung oder unsichtbare Abwasserversorgung, die trotz der Steigerung von 9.000 Einwohner/innen auf 40.000 Menschen im Sommer vorbildlich funktioniert.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:43)


Ingenieurbau / Wasserbau: Pumpspeicherkraftwerk Reisseck II

Das Pumpspeicherkraftwerk Reisseck II ist die derzeit größte Kraftwerksbaustelle Österreichs. Bis zu 300 Fachleute arbeiten 4 Jahre lang im hochalpinen Raum, um es zur „grünen Batterie" auszubauen. Denn rund 40 Prozent mehr Leistung soll es liefern, um einen Großteil der Energie zu Spitzenverbrauchszeiten in Österreich decken zu können. Als gewaltiges Kavernenkraftwerk auf 1.585 Meter Seehöhe wird es komplett unterirdisch im Berg errichtet. Zwei neue leistungsstarke Pumpturbinen erzeugen nicht nur Strom aus Wasser, sondern pumpen das Wasser wieder retour in einen höher gelegenen Stausee.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:42)

 

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