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AUFBAUEND ORF Kärnten 2016


AUFBAUEND_ Ingenieurbauten - Fuß- und Radwegbrücken

Brücken sind verbindende Bauwerke für Menschen und oft maßgeschneiderte Wunderwerke der Technik. In den vergangenen fünfzehn Jahren wurden beliebte Kärntner Radwege mit Radfahrer- und Fußgängerbrücken ausgebaut. AUFBAUEND stellt zwei davon vor. Die Holzbrücke beim Pflüglhof im Maltatal ist überdacht und orientiert sich an der historischen Bauweise langlebiger Holzbrücken der Region. Für die Überbrückung der Drau bei Puch nahe Villach kam eine über hundert Meter lange Hängebrücke aus Stahl zur Anwendung, die bogenförmig verläuft und von einem Pylon getragen wird.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:38)


AUFBAUEND_Tourismus und öffentlicher Raum - Klopeinersee

Öffentliche Räume sind die Visitenkarten von Orten und das gilt besonders für Tourismusregionen. Der im südöstlichen Kärnten gelegene Klopeiner See, einer der wärmsten Badeseen und stark vom Tourismus geprägt, erhielt 2012 eine neu gestaltete Seepromenade. Zwei dort aufgewachsene Architekten zeichnen für das einheitliche Design der Norduferpromenade mit einer Aussichtsplattform verantwortlich, Kunstinstallationen ergänzen sie. Das anliegende Familienhotel folgte 2015 mit zeitgenössischem Blickfang für seinen neuen Trakt aus Massivholz und bekam dafür einen Kärntner Holzbaupreis verliehen.
Bilder der nicht mehr ganz zeitgemäßen Bauten dürfen allerdings aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:24)


AUFBAUEND_Bauten für die Gesundheit - Das Rote Kreuz

Das Rote Kreuz ist eine international bekannte Hilfsorganisation, die in Österreich viele Rettungs- und Krankentransporte sowie Gesundheits- und Soziale Dienste abdeckt. Seit der Gründung des Roten Kreuzes Österreich im Jahr 1880 gab es diverse Entwicklungen und Neugründungen. In Kärnten beispielsweise ist das Rote Kreuz mit über 700 MitarbeiterInnen bereits zweitgrößter Arbeitgeber und wird von knapp 4.000 Ehrenamtlichen unterstützt. So viel humanitäres Engagement verdient funktionelle Gebäude mit Anspruch, die über lange Zeit funktionieren. Im Beitrag werden einige neue und umgebaute Rot-Kreuz-Stellen der letzten Jahre vorgestellt.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:52)


AUFBAUEND_landwirtschaftliche Fachschulen

Landwirtschaftliche Schulen in Kärnten werden seit rund eineinhalb Jahrzehnten baukulturell vorbildhaft geplant. Durch das Durchführen von Architekturwettbewerben konnten funktionell und gestalterisch anspruchsvolle Planungsideen umgesetzt werden, die auch bautechnische Besonderheiten berücksichtigen. Denn hier sind nicht nur Schülerinnen und Schüler gut unterzubringen, sondern ebenso Tiere als lebendige Lehrmittel. Aufbauende Beispiele dafür sind ein neuer Schultrakt aus Holzkonstruktion und die Renovierung der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen, oder der offene Rinderlaufstall der Fachschule Litzlhof im Drautal. Und in der HBLA Pitzelstätten soll 2017 ein neues Schülerheim gebaut werden, dessen Planungsprojekt vor kurzem aus zahlreichen Einreichungen sorgfältig ausgewählt wurde.   

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:12)


AUFBAUEND_Barrierefreie Baukultur

Barrierefreies Planen und Bauen schafft Lebensräume, die allen Menschen ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben ermöglichen sollen. Der Beitrag zeigt gelungene Um- und Neubauten öffentlicher Gebäude, die trotz  Anforderungen in Bezug auf Barrierefreiheit architektonisch anspruchsvoll gelöst sind.  Zu sehen sind drei Sanierungen der letzten Jahre in Klagenfurt – die Höhere Lehranstalt für Wirtschaft und Mode (WIMO), der Amalienhof und das städtische Magistrat Klagenfurt – sowie als prämierter Neubau die Tourismus Berufsschule in Villach. 

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:51)


AUFBAUEND_Architekturtage Kärnten "hop on, hop off"

Bereits zum achten Mal finden heuer die Architekturtage statt. Seit 2002 wird im Rahmen dieser österreichweiten Veranstaltung Baukultur sichtbar gemacht und einem breiten Publikum gemeinsam mit dem Architektur Haus Kärnten vorgestellt. Diesmal steht die Frage im Zentrum, was Architektur leistet und was sich die Gesellschaft in Hinblick auf lebenswerte Räume leisten möchte. Architektur entdecken, Werte erkennen und eigene Ansprüche an die gestaltete Umwelt schärfen: Dies kann man in den offenen Ateliers,  bei diversen Ausstellungen und Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Forum der Baukulturverantwortlichen aber auch bei Besichtigungen per Fuß, Rad oder Schiff erfahren. Mit dem ZiviltechnikerInnen - Bus werden heuer ausgewählte Projekte entsprechend dem Motto wert/haltung angefahren. Während der Hop on - Hop off – Tour Fünf Runden | Fünf Interviews | Fünf ArchitektInnen kann mit KollegInnen über baukulturell relevante Themen gesprochen werden.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:12)


AUFBAUEND_ZiviltechnikerInnen und Sicherheit - Prüfingenieur

ZiviltechnikerInnen sind in unterschiedlichen Sparten für Baukultur tätig, so auch im Maschinenbau, einem wachsenden Industriezweig in Österreich. Mit staatlicher Befugnis führen sie notwendige sicherheitstechnische Überprüfungen durch oder sind als unabhängige GutachterInnen tätig. Gerade für Hebeanlagen wie Kräne, Lifte oder Aufzüge gelten gesetzlich vorgeschriebene, hohe Sicherheitsauflagen, sei es bei Inbetriebnahme oder Wartung. In dem Beitrag wird die Tätigkeit eines Prüfingenieurs in St. Veit vorgestellt, der im Dienste der Allgemeinheit den St. Veiter Wiesenmarkt oder den Schrägaufzug auf die bekannte Burg Hochosterwitz betreut.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:42)


AUFBAUEND_Raumplanung - Künstlerstadt Gmünd

Gmünd ist ein baukulturelles Kleinod. Das mittelalterliche Stadtbild ist mit seinen Gassen und Plätzen innerhalb der Stadtmauer über Jahrhunderte fast unverändert geblieben. Vor rund fünfundzwanzig Jahren begann aus einer regionalplanerischen Initiative die konsequente Aufbauarbeit zur Künstlerstadt Gmünd, die erfolgreich auf Kunst und Kultur in alten Mauern setzt. Mittlerweile konnten fünfundzwanzig leer stehende Gebäude renoviert und vorzugsweise kulturell genutzt werden, deren Raumqualitäten - wie beim Veranstaltungszentrum Lodronsche Reithalle - durch einfühlsame Planungen ansprechend zur Geltung kommen.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:06)

 


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