Berufszugang / Die ZiviltechnikerInnen / Praxiszeugnis

Praxis gemäß § 8 Ziviltechnikergesetz

Folgende Rechtsgrundlagen sind heranzuziehen:

Gemäß § 8 Ziviltechnikergesetz muss die praktische Bestätigung mindestens drei Jahre umfassen, nach Abschluss des Studiums zurückgelegt werden und geeignet sein, die für die Ausübung der Befugnis erforderlichen Kenntnisse zu vermitteln. Praxiszeiten, die die tägliche oder wöchentliche Normalarbeitszeit bis maximal zur Hälfte unterschreiten, werden verhältnismäßig angerechnet.

AnwärterInnen für die Befugnis als ArchitektIn, BauingenieurIn, WirtschaftsingenieurIn im Bauwesen, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft müssen mindestens 1 Jahr Praxis auf Baustellen nachweisen (örtliche Bauaufsicht udgl.);
AbsolventInnen des Studiums/Fachhochschul-Studienganges des Vermessungswesens benötigen eine praktische Betätigung von mind. 1 Jahr auf dem Gebiet der Grenzvermessung für alle Zwecke der grundbücherlichen Teilungen sowie Ab- und Zuschreibungen gemäß dem Liegenschaftsteilungsgesetz, BGBl. Nr. 3/1930, in der jeweils geltenden Fassung (Katasterpraxis).

Die Praxis kann im Angestelltenverhältnis einschließlich freier Dienstverträge oder als persönlich ausübende/r Gewerbetreibende/r eines reglementierten Gewerbes oder im öffentlichen Dienst zurückgelegt werden.

Nicht anrechenbar ist eine Praxiszeit im sog. Werkvertragsverhältnis, also wenn überhaupt kein Dienstverhältnis begründet wurde.

Gemäß Pkt. 8 der Standesregeln der ZiviltechnikerInnen sind diese verpflichtet, der/m AnwärterIn eine dem ZTG entsprechende Praxis zu ermöglichen.


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