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Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) LIG-Stmk

Die Landesimmobilien-Gesellschaft mbH (LIG) leistet ihren Beitrag zur Förderung des vernetzten Arbeitens bei Bauprojekten und fasst in einer ersten Version ihrer "Auftraggeber-Informations-Anforderungen" (AIA) ihre Ziele, Erwartungen und Auffassungen zur BIM-Methode zusammen.
 
Als Eigentümerin vieler Landesobjekte ist sie einerseits Auftraggeberin von öffentlichen Bauprojekten und andererseits Verwalterin dieser Liegenschaften. Die LIG ist bestrebt, ihren Aufgaben möglichst zweckmäßig und effektiv nachzukommen. Durch eine bessere Verbindung der Geschäftsbereiche Neuerrichtung, Instandhaltung und Gebäudebetrieb ist die LIG in der Lage, den Bedarf an Informationen für die Lebensphasen des Gebäudebetriebes schon frühzeitig in die Planung neuer Objekte einfließen zu lassen. Mit der Erstfassung der AIA wurden die Ziele des Unternehmens strukturiert aufbereitet und somit die Grundlage für die Projektabwicklung mit Hilfe der BIM-Methode geschaffen.

Download LIG-AIA

Die Bereiche Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung werden in Zukunft für die Errichtung und den Betrieb von Gebäuden immer wichtiger. Durch neue Planungsprozesse, den optimierten Einsatz von nachhaltigem Material  und ein zweckmäßiges Informationsmanagement für den Betrieb, soll dies in Zukunft bei den Liegenschaften der LIG noch besser erreicht werden können.
 
Die Gebäudeausstattung und die Anzahl der Einbauten  (bspw. haus- und elektrotechnische Einrichtungen) hat sich im vergangenen Jahrhundert vervielfacht, wodurch der Aufwand für die Dokumentation, die ordnungsgemäße Wartung sowie die Instandhaltung der verbauten Elemente enorm zugenommen hat.
Die Strukturierung und Verwaltung all dieser Daten soll mit der BIM-Methode bereits in der Planungsphase beginnen und der Übergang zu verwertbaren Informationen geschaffen werden. Diese Informationen sollen den Schritt vom Bauen zum Betreiben erleichtern sowie eine gute Grundlage für spätere Umbauten und Instandhaltungen liefern.
 
Durch den Einsatz der BIM-Methode erhofft sich die Landesimmobilien-Gesellschaft mbH auch einen Vorteil für die am Umsetzungsprozess eines Bauprojektes Beteiligten. Gemeinschaftlich zu Projektbeginn festgelegte Regeln sollen das kooperative Arbeiten der unterschiedlichen Projektbeteiligten fördern und somit zu einem besseren Projekterfolg führen, aber auch das Arbeitsklima im Projektteam positiv beeinflussen.
 
Die Erprobung der AIA sowie die Umsetzung der ersten BIM-Ziele wird für das kommende Jahr 2021 mit Spannung erwartet.
 


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