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Bundesvergabegesetz 2018 - Vorinformation neu

Schon bisher konnten AuftraggeberInnen mittels Vorinformation ihre Absicht bekanntmachen, welche Auftragsvergaben in den nächsten 12 Monaten geplant sind. Bei der Bekanntmachung des konkreten Vergabeverfahrens konnten dadurch verkürzte Fristen in Anspruch genommen werden. 

Neu ist nun, dass die Vorinformation die reguläre Bekanntmachung ersetzen kann, wenn sie bestimmte Mindestinformationen aufweist und potentielle BieterInnen zu einer Interessensbekundung einlädt (§ 57 Abs 2 BVergG 2018).
Die nachfolgenden Vergabeverfahren werden daher nicht mehr bekannt gemacht, sondern nur noch mit den bereits registrierten Unternehmen abgewickelt.

Die Vorinformation neu nach BVergG 2018 unterscheidet sich daher gravierend von der Vorinformation alt nach BVergG 2006.

Bei grundsätzlichem Interesse an einem der in der Vorinformation gelisteten Aufträge sollte unbedingt eine Interessensbekundung abgegeben werden, damit die Chancen, am nachfolgenden Vergabeverfahren teilnehmen zu können, gewahrt bleiben.

Mehr zu den Neuerungen im Bundesvergabegesetz 2018 und aktuelles zum Thema Vergabe finden Sie im Vergabeblog der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen.

 

 


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