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AUFBAUEND ORF Steiermark 2015


AUFBAUEND - Raumordnung und Zersiedelung

Was sind die Ursachen für die Zersiedelung? Und welche Folgen für die Allgemeinheit sind damit verbunden? Die Steiermark gehört zu einer der meistzersiedelten Regionen Europas. Und das, obwohl dem Landesgesetzgeber weitreichende Kompetenzen bei der Raumordnungsgesetzgebung eingräumt wären. Die bestehenden Gesetze reichen augenscheinlich nicht dazu aus, um laufend fortschreitenden Flächenverbrauch, Aussterben und Verfall der Ortskerne und die mit der Zersiedelung verbundene zunehmende Angewiesenheit auf den Privat-PKW in den steirischen Regionen wirksam einzubremsen. Der Raumplaner und Ziviltechniker Dipl.-Ing. Klaus Richter analysiert die Ursachen und Folgen dieser Politik und zeigt auch mögliche Lösungen auf.

(3:08)

 
AUFBAUEND - Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden

Denkmalgeschützte Gebäude sind ein wichtiges Fundament unserer Baukultur. Sanierungen, Ausbauten und Nutzungsänderungen in der Gegenwart stellen ArchitektInnen und ZivilingenieurInnen vor ganz besondere Herausforderungen. Es gilt auf den kulturhistorischen Hintergrund genauso zu reagieren, wie auf die Wünsche der NutzerInnen und die ganz besonderen bautechnischen Anforderungen.
Der Beitrag stellt zwei Projekte von steirischen Architektinnen vor, die veranschaulichen wie komplex solche Aufgabenstellungen sind: Ulrike Wallnöfer hat für den steirischen Pflegeelternverein das traditionsreiche Schweizerhaus am Grazer Hilmteich saniert und ausgebaut. Und Petra Roth Pracher hat für den nur wenige 100 Meter entfernten "Schanzlwirt" ein neues erweitertes Nutzungsprogramm entwickelt.

(2:45)


AUFBAUEND - Wasserkraftwerke

Die ökologisch verträgliche Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist eine der großen Herausforderungen der Gegenwart. Wasserkraftprojekte stehen dabei oft im Spannungsfeld zwischen ökologischer Verträglichkeit und wirtschaftlichen Interessen. Ein optimaler Interessensausgleich zwischen diesen beiden Polen lässt sich nur durch bestmögliches Zusammenwirken aller mit solchen Projekten befassten PlanerInnen und einer verantwortungs-bewussten und nachhaltig orientierten Haltung von Kraftwerksbetreibern erzielen.
Die Kleinwasserkraftwerke Königsbach und Mödringbach im Hinteren Triebental sind ein Best-Practice-Beispiel für so eine gelungene Planung. Das für die biologischen und ökologischen Grundlagen und Konzepte verantwortliche Ziviltechnikerbüro ZT KOFLER Umweltmanagement hat im Auftrag des Konsenswerbers für die Naturschutzabteilung des Landes Steiermark die Grundlagen für die eigentliche Kraftwerksplanung durch das Ziviltechnikerbüro PITTINO ZT GmbH im Auftrag der Envesta GmbH (Energieversorgung Stift Admont) erarbeitet. Das Ergebnis zeigt auf exemplarische Weise, wie Naturschutz, Gewässerschutz und Wasserkraftnutzung miteinander in Einklang gebracht werden können.

(2:54)


AUFBAUEND - Spezialwärmekameras

ZiviltechnikerInnen machen mithilfe von Infrarotthermografie baukulturelle Forschung ohne jeden Eingriff in die Bausubstanz möglich. Durch die enorme Genauigkeit dieser Messmethoden kam es schon zu neuen und spannenden Ergebnissen. Im Schloss Eggenberg wurde so etwa ein seit Jahrhunderten vermauertes Fenster entdeckt. Nun können erstmals Rückschlüsse auf das Aussehen des Renaissanceschlosses Eggenberg vor dem Umbau zur fürstlichen Residenz gezogen werden.

(2:57)

 
AUFBAUEND - Altlastensanierung

Der Fall einer ehemaligen Gerberei am Südrand von Weiz diente als aktuelles Beispiel, um zu veranschaulichen, wie solch eine Altlastensanierung konkret funktioniert. Der Beitrag zeigt, welche Schritte eingeleitet wurden, um dieses 18.000 m2 große Areal zu sanieren. Hochgiftige Produktionsrückstände im Boden wurden in Untersuchungen zwar bereits Mitte der 90er-Jahre als Gefahr fürs Grundwasser deklariert, doch Zuständigkeitsstreitereien verzögerten die Sanierung dieses Geländes um Jahrzehnte. 2013 wurde die Sanierung endlich beschlossen. Ein 20 Millionen-Euro-Projekt, das für die ExpertInnen des mit der Leitung beauftragten Grazer Ziviltechnik-Büros mit zahlreichen Probe-bohrungen begonnen hat. Erst nach der genauen Bestimmung der chemischen Stoffe im Boden konnte die schrittweise Öffnung des Bodens unter strengen Sicherheitsauflagen für die MitarbeiterInnnen erfolgen. Mit Anfang Jänner 2014 waren 20 LKWs für vier Monate im Einsatz, um das verseuchte Aushubmaterial zu entsorgen. Jede Ladung wurde einer genauen chemischen Untersuchung unterzogen, um eine fachgerechte Entsorgung der Rückstände zu garantieren. Seit Anfang Mai kann das jahrzehntelang kontaminierte Areal nun wieder als ökologisch unbedenkliches Freiland ausgewiesen werden.
(2:58)


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