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Dienstgeberbeitrag/Dienstgeberzuschlag - Was müssen ZiviltechnikerInnen abführen?

Da ZiviltechnikerInnen keine Mitglieder der Wirtschaftskammer sind, haben diese nur den Dienstgeberbeitrag, jedoch nicht den Dienstgeberzuschlag abzuführen!

Dienstgeberbeitrag
Den Dienstgeberbeitrag haben gemäß § 41 Familienlastenausgleichsgesetz alle DienstgeberInnen zu leisten, die im Bundesgebiet DienstnehmerInnen beschäftigen.

Unter DienstnehmerInnen versteht man Personen, die in einem Dienstverhältnis stehen, freie DienstnehmerInnen, sowie an Kapitalgesellschaften beteiligte Personen.

Grundlage für die Ermittlung des Dienstgeberbeitrages ist die Summe der Arbeitslöhne, die in einem Kalendermonat an alle DienstnehmerInnen gezahlt worden sind. Die Höhe des Dienstgeberbeitrages beträgt 4,5 % der Beitragsgrundlage. Übersteigt die Beitragsgrundlage in einem Kalendermonat den Betrag von € 1.460,-- jedoch nicht, so verringert sie sich um € 1.095,--.

Der Dienstgeberbeitrag ist für jeden Monat bis spätestens zum 15. des nachfolgenden Monats an das Finanzamt zu entrichten.

Dienstgeberzuschlag
Beim Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag handelt es sich um eine Kammerumlage der Wirtschaftskammer (Kammerumlage 2), so dass zur Entrichtung dieses Beitrages nur solche DienstgeberInnen verpflichtet sind, die Mitglieder der Wirtschaftskammer sind.

Die Beitragsgrundlage entspricht jener des Dienstgeberbeitrages und ist ebenfalls an das Betriebsfinanzamt abzuführen. Der Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag ist in jedem Bundesland unterschiedlich.

Auch der Dienstgeberzuschlag ist monatlich zu berechnen und bis spätestens 15. des nächstfolgenden Kalendermonats abzuführen.


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