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150 Jahre ZiviltechnikerInnen

2010 begingen die österreichischen ZiviltechnikerInnen das 150jährige Jubiläum der Gründung ihres Berufsstandes. Leistungen der Zivilingenieurinnen und Zivilingenieure sowie der IngenieurkonsulentInnen finden sich in allen Bereichen des Lebens und der Wirtschaft: Von der Hochtechnologie über komplexe Bauten bis hin zu alltäglichen Lösungen.
 

Die Zivilingenieure und Ingenieurkonsulenten bilden das technische Fundament unserer Gesellschaft und stellen nachhaltige, umsichtige Planung und Entwicklung sowie die Sicherheit in praktisch allen technischen Bereichen sicher.

Anlässlich des 150jährigen Jubiläums fand eine österreichweite Medien-Kampagne statt. Mit der Headline 'Wir erwecken Ideen zum Leben' und der Kampagnen-Aussage 'Der Zivilingenieur hält was er verspricht. Seit 150 Jahren.' wird die allgegenwärtige Innovationskraft und Ideenvielfalt der österreichischen Zivilingenieure und Ingenieurkonsulenten in den Vordergrund gestellt.

Zur Geschichte:

Am 8. Dezember 1860 wurde vom Staatsministerium eine zukunftsweisende Veröffentlichung vorgenommen: Mit dem entsprechenden Verordnungstext im Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich wurde der Berufsstand des Zivilingenieurs geschaffen.

Im § 27 ist wie folgt zu lesen: 'Die Aufgabe der Staatsbauorgane ist überhaupt auf das streng Notwendige und auf dasjenige zu beschränken, was den Staat unmittelbar berührt und nur unter seiner directen Einwirkung vollkommen verläßlich ausgeführt werden kann. Für die Besorgung der sonstigen in das technische Fach einschlägigen Angelegenheiten der Gemeinden, Corporationen und des Publikums u. s. f. sind unabhängig vom Staatsdienste Zivilingenieure zu bestellen, welche nöthigenfalls auch für Staatsbaugeschäfte gegen besonderes Entgelt in Anspruch genommen werden können. Das Institut der Zivilingenieure ist durch eine besondere Vorschrift zu regeln.'

1860 herrschte in Wien rege Bautätigkeit. Das Stadtbild änderte sich grundlegend. Kaiser Franz Joseph I. ließ die alten Befestigungsanlagen abreißen und an ihre Stelle eine Prachtstraße nach Pariser Vorbild errichten: Die Ringstraße.

Aufgrund der leeren Staatskassen wurde der Staatsbaudienst auf eine private Grundlage gestellt. Das war der Beginn der freiberuflichen und unabhängigen Ingenieurtätigkeit. Die Etablierung des privatisierten Berufsstandes führte im Wettbewerb der besten Köpfe zu großen und innovativen Leistungen verschiedenster Art - und zu einer breiten Vielfalt von Befugnissen.

Besuchen Sie uns auch auf: www.zivilingenieur.at
 


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